Die Zahnversiegelung bzw. Fissurenversiegelung ist eine gängige Praxis in der Kariesprophylaxe. Vornehmlich Backenzähne sind stark anfällig für Kariesbildung. Fissurenkaries ist die am häufigsten vorkommende Erkrankung und somit ist eine Versiegelung nach dem Zahndurchbruch in jedem Falle sinnvoll.

Vorgehensweise:

Nach einer gründlichen Reinigung wird eine Säure-Gel zum Aufrauen der Zahnoberflächen aufgetragen, um eine bessere Haftung des Versiegelungsmittels zu gewährleisten. Nach einer gründlichen Trocknung werden die Fissuren mit einer dünnen Schicht Kunststoffmaterial überzogen. Zum Schluss wird der aufgetragene Lack mit einem UV-Licht gehärtet.

Diese Behandlung ist schmerzfrei. Im Idealfall hält eine Versiegelung der Zähne bis zu 4 Jahre lang und senkt das Risiko des Kariesbefalles. Die Versiegelungsmaterialien sind nicht gesundheitsschädlich. Bis zum Alter von 17 Jahren gehört die Zahnversiegelung allerdings nur an den großen Backenzähnen zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung und ist in jedem Falle zu empfehlen.